Was Regionalbanken aus der Corona-Pandemie lernen sollten

Imagewerbung in der Krise?

Nach der Corona-Pandemie wird die Markenkommunikation für Banken und Sparkassen zu einem echten Minenfeld. Welche Botschaften sind jetzt die richtigen? Welche Kanäle gewinnen an Bedeutung?

Es war für Finanzdienstleister schon nicht einfach ansprechende Werbung zu gestalten, bevor die Pandemie die Welt in Atem hielt. Die Niedrigzinsphase lässt die meisten Finanzprodukte ohnehin wenig attraktiv erscheinen. Nun steuert die Republik auf eine Rezession zu. Viele Banken und Sparkassen fragen sich zu Recht, wie sich ihr Marketing diesen kombinierten Herausforderungen stellen kann.


Gut gerüstet: Das sind die richtigen Kanäle

Das Virus hat einen Präzedenzfall geschaffen und gezeigt, wie eine vergleichbare Krise die Kommunikation von Finanzdienstleistern in Windeseile limitieren kann, wie Bankkunden ihre Welt wahrnehmen und welche Medien sie noch nutzen. Veranstaltungen oder die Werbung am Point-of-Sale sind in einer solchen Phase unbrauchbar. Digitale Kanäle, Videocontent, Kundenmagazine, Mailings oder Podcasts hingegen er-reichen die Zielgruppen auch während einer Ausgangs-sperre, eines Kontaktverbotes oder im Homeoffice.

Flexibel reagieren: Was in der Krise gar nicht geht

Media- und Contentpläne, die vor wenigen Wochen noch einfallsreich erschienen, können plötzlich unpassend wirken. Eine Bank die in Zeiten von Corona Social- Media-Gewinnspiele für Events oder Kurzreisen veranstaltet, wirkt, als habe sie den Schuss nicht gehört. Auch der Aufruf, sich bitte in der Filiale ausgiebig rund um seine Finanzen beraten zu lassen, erscheint deplatziert.

Not macht digital: Was kommt nach Corona?

Viele Kunden von Direktbanken haben während des Lockdowns gemerkt, wie schlecht beraten sie bei den unterbesetzten Online-Anbietern tatsächlich sind. Eine gezielte Kundenrückgewinnungsmaßnahme kommt jetzt genau zum richtigen Zeitpunkt.

Andererseits muss sich auch so mancher Vor-stand einer Regionalbank fragen lassen, warum es in seinem Institut immer noch keine digitalen Beratungsmöglichkeiten wie Videoberatung oder Screensharing gibt. Oder warum Kunden ihre Finanzprodukte nicht einfach online abschließen können.

Spätestens jetzt wird auch den letzten Entscheidern klar: Ohne Social Media kann man in einer Krise nur extrem zeitversetzt und zu unnötig hohen Kosten Kontakt zu den Kunden halten. Bei manchen Instituten besteht hier dringender Handlungsbedarf. Auch, weil die vorhandenen Kundendaten teilweise nicht gepflegt werden, falsch oder unvollständig sind.

Mit Zuversicht den richtigen Ton treffen

Wer die aktuelle Situation nutzt, um bei seinen Kunden das Gefühl zu etablieren, dass er ihre Zukunftsängste ernst nimmt und gemeinsam mit ihnen Lösungen für sie, ihre Familie oder ihr strauchelndes Unter-nehmen gestalten möchte, der erzeugt Vertrauen, das sich nachhaltig ins Gedächtnis einbrennt. Gerade in Krisenzeiten sollten Finanzdienstleister ihre Imagekommunikation daher verstärken. Die Bank als engagierte Stütze der Region, der Gemeinschaft und ihrer Menschen sollte in den Fokus rücken. Positioniert euch daher kommunikativ bewusst als Quelle für Einsatzbereitschaft, Optimismus und Lebensfreude.

Wie können wir euch unterstützen?

FLORIAN Schwarz
Inhaber und Geschäftsführer
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Imagewerbung in der Krise?

Mit dem Coronavirus wird die Markenkommunikation für Banken und Sparkassen zu einem echten Minenfeld. Welche Botschaften sind jetzt die richtigen? Welche Kanäle gewinnen an Bedeutung?